Energiespargarantie
Thermische Wirkung von PScoat
Sie müssen uns nicht glauben. Wir haben schon gemessen.
Die thermische Wirkung von PSC 250T BUILD wurde sowohl unter kontrollierten Prüfbedingungen als auch an realen Gebäuden untersucht.
Darauf basiert unsere Energieeinspargarantie. Hier sehen Sie die Ergebnisse – mit Messbedingungen, Gebäudedaten und dokumentierten Messwerten.
Dabei wurden unterschiedliche Messverfahren eingesetzt. Die Ergebnisse sind nicht auf einen einzelnen Laborwert oder eine einzelne Messmethode angewiesen, sondern ergeben sich aus mehreren voneinander unabhängigen Betrachtungen:
- Thermographien vorher / nachher
- Quantitative Temperaturmessungen
- Messungen an realen Gebäuden
- Kontrollierte Prüfstandversuche
- Vergleich mit konventionellen Dämmstofffen
- experimentelle Ermittlung des zusätzlichen thermischen Widerstands einer PSC-Beschichtung
U-Wert-Messung an einer real ausgeführten PScoat-Wand
Fast 12 Stunden Messdauer · Testo 635-2 · vollständige Messdaten dokumentiert
Stabiler Messbereich: ca. 0,14 W/(m²K)
abgeleiteter technischer Vergleichswert: λ ≈ 0,0001 W/(m·K)
Messaufbau, Auswertung und Rohdaten ansehen →
1. Thermografische Untersuchungen an realen Gebäuden
Neben Labor- und Prüfstandsuntersuchungen wurden zahlreiche reale Gebäude vor und nach der Beschichtung untersucht.
Dabei wurden unter anderem erfasst:
- Außen- und Raumtemperatur
- Innenoberflächentemperatur
- Wandoberflächentemperatur vor der Beschichtung
- Wandoberflächentemperatur nach der Beschichtung
- thermografische Aufnahmen
- teilweise wiederholte Messungen an identischen Messstellen
Die thermografischen Untersuchungen zeigen regelmäßig eine deutliche Veränderung der Innenoberflächentemperatur.
Beispielsweise wurde bei einem Gebäude bei etwa 0 °C Außentemperatur und 20 °C Raumtemperatur eine Innenoberflächentemperatur von 12,9 °C vor der Beschichtung und 19 °C nach der Beschichtung dokumentiert.
Die Thermografie dient hierbei insbesondere der vergleichenden Beurteilung der thermischen Situation. Aus einer einzelnen Oberflächentemperatur wird nicht ohne weitere Randbedingungen unmittelbar ein normativer U-Wert abgeleitet.
- Wohnhaus – Bj. 1890
- Außentemperatur 2° / 5°C
- Raumtemperatur 20°C
- Wandoberfläche vorher 12°C
- Wandoberfläche nachher 19°C
Die Thermografieaufnahmen zeigen ein Wohngebäude vor und nach der Beschichtung mit PScoat.
Die Aufnahmen wurden bei vergleichbaren winterlichen Bedingungen (ca. +2 °C bzw +5 °C Außentemperatur) erstellt.
Das Gebäude benötigte hohe Heizleistungen und erreichte trotzdem keine zufriedenstellenden Raumtemperaturen. Der Jahreswärmebedarf sank von ca. 40000kWh auf unter 15000kWh.
- Wohnhaus – Bj. 1900
- Außentemperatur 0°C
- Raumtemperatur 20°C
- Wandoberfläche vorher 12,9°C
- Wandoberfläche nachher 19°C
Die Aufnahme zeigt den Vergleich zwischen der Lufttemperatur im Raum (20°C) anhand eines Vorhangs und die Temperatur der Außenwand (19°C).
Gemessene Wandoberfläche 19°C – Temperatur vorher ohne PScoat 12,9°C.
Die theorethisch zu erwartende Wandtemperatur innen läuft deutlich von der tatsächlichen weg.
- Wohnhaus – Bj. 1900
- Außentemperatur nachher 3°C / vorher 5°C
- Raumtemperatur 20,5°C / 16°C
- Wandoberfläche vorher 12,3°C
- Wandoberfläche nachher 18,6°C
- Vorlauftemperatur konstant 36°C
Die Aufnahme zeigt die Auswirkungen von PScoat auf die Raumtemperatur bei gleicher Vorlauftemperatur, und das in den Hintergrund rücken von massiven Wärmebrücken wie bspw. den Betonsturz über dem Fenster.
- Wohnhaus – Bj. 1960
- Außentemperatur 4°C
- Raumtemperatur 20°C
- Wandoberfläche vorher 11°C
- Wandoberfläche nachher 19°C
- Deckenheizung
Deutlich zu erkennen die tragende Betonstruktur. Trotz der hohen Wärmeleitfähigkeit von Beton sind an den kritischen Punkten Oberflächentemperaturen von 19°C zu messen.
Die thermisch besseren Ausmauerungen unterscheiden sich kaum mehr von der Innenwand, links im Bild.
- Mehrfamilienhaus – Bj. 1900 – Rundherum 12cm EPS WLG 031, denkmalgeschützte Front PScoat Build + Outside
- Außentemperatur 3°C, Nieselregen
- Raumtemperatur ca. 22°C
- Wandoberfläche innen Styropor 19,7°C
- Wandoberfläche innen PScoat System 21°C
- Heizkörper, Gasheizung
Sowohl EPS als auch PScoat haben erheblich zur Verbesserung des Energieverbrauchs und Wohnkomforts beigetragen.
Im ganzen Gebäude sind jedoch die PScoat – beschichteten Wände durchweg wärmer als die konventionell gedämmten, was einen niedrigeren Wärmeverlust zeigt.
2. Kontrollierter Prüfstandsversuch
Ein besonders aussagekräftiger Nachweis wurde an einem definierten mehrschichtigen Wandaufbau durchgeführt.
Der Prüfaufbau enthielt einen mehrschichtigen Wandaufbau mit Gipskarton, OSB und einer 100 mm starken Dämmschicht. Untersucht wurden unter anderem:
- unbeschichteter Referenzaufbau
- PSC-Aufbau
- Aufbau mit 100 mm Polystyrol
- PSC-Aufbau mit zusätzlicher Fassadenbeschichtung
Die Untersuchungen erfolgten unter definierten Temperaturbedingungen. Neben Temperaturverläufen wurde auch die für die Aufrechterhaltung der Temperatur erforderliche elektrische Energie erfasst.
Energieverbrauch bei 20 °C / −20 °C
| Aufbau | Energieverbrauch / 24 h |
|---|---|
| Referenz | 6,58 kWh |
| PSC | 4,38 kWh |
| 100 mm Polystyrol | 4,48 kWh |
| PSC + Fassadenbeschichtung | 4,08 kWh |
Der vollständige Prüfbericht dokumentiert diesen Vergleich.
Damit reduzierte der PSC-Aufbau den Energiebedarf gegenüber dem unbeschichteten Referenzaufbau um rund 33 %.
Gleichzeitig lag der Energieverbrauch des PSC-Aufbaus geringfügig unter dem des parallel geprüften 100-mm-Polystyrolaufbaus.
Diese Aussage bezieht sich ausdrücklich auf den untersuchten Prüfaufbau und die dort herrschenden Versuchsbedingungen. Sie stellt keine pauschale Aussage dar, dass eine beliebige PSC-Schicht in jeder Konstruktion 100 mm Polystyrol ersetzt.
3. Abkühlversuch
Zusätzlich wurde untersucht, wie schnell sich die warme Prüfkammer nach Abschalten der Heizung abkühlt.
Über einen definierten Zeitraum wurden die Temperaturverläufe aufgezeichnet.
Nach acht Stunden ergaben sich folgende Werte:
| Aufbau | Temperaturverlust |
|---|---|
| Referenz | 14,13 K |
| 100 mm Polystyrol | 11,73 K |
| PSC | 10,30 K |
Auch dieses Verfahren zeigt somit eine geringere Abkühlung des PSC-Aufbaus gegenüber der parallel untersuchten Polystyrolreferenz.
Der Prüfbericht fasst die Ergebnisse entsprechend als thermische Wirkung des untersuchten PSC-Aufbaus zusammen.
4. Warum unterschiedliche Prüfverfahren wichtig sind
Die thermische Wirkung einer Beschichtung lässt sich nicht sinnvoll ausschließlich anhand der Wärmeleitfähigkeit einer 1-mm-Schicht beurteilen.
Bei einem realen Bauteil wirken sämtliche Schichten des Wandaufbaus gemeinsam.
Deshalb unterscheiden wir zwischen:
Materialprüfung
→ Untersuchung des thermischen Widerstands einer definierten Beschichtung bzw. eines definierten Prüfkörpers.
Bauteilprüfung
→ Untersuchung des vollständigen Wandaufbaus unter definierten Bedingungen.
Gebäudemessung
→ Untersuchung des tatsächlichen Verhaltens eines bestehenden Gebäudes unter realen Bedingungen.
Diese Verfahren sind nicht austauschbar. Sie beantworten unterschiedliche Fragen.
Gerade der Vergleich eines PSC-Aufbaus mit einem konventionell gedämmten Referenzaufbau unter identischen Prüfbedingungen ist deshalb besonders relevant.
5. Was die Messungen aussagen – und was nicht
Wir halten bewusst eine klare Trennung zwischen Messwert und Interpretation ein.
Die vorliegenden Untersuchungen zeigen:
Nachgewiesen bzw. direkt beobachtet
- eine messbare Veränderung des thermischen Widerstands eines beschichteten Prüfkörpers
- eine deutliche Reduzierung des Energiebedarfs im untersuchten Prüfstandsaufbau
- ein günstigeres Abkühlverhalten des PSC-Aufbaus gegenüber der untersuchten Referenz
- deutliche Veränderungen der Innenoberflächentemperaturen an realen Gebäuden
- thermische Effekte, die sowohl unter kontrollierten als auch unter realen Bedingungen beobachtet wurden
Nicht aus einer einzelnen Messung ableitbar
- ein universell gültiger U-Wert für jede Wandkonstruktion
- die pauschale Austauschbarkeit einer beliebigen PSC-Schicht mit einer beliebigen Dicke eines konventionellen Dämmstoffs
- eine Übertragung jedes einzelnen Laborwertes auf jedes Gebäude
Genau deshalb betrachten wir die Gesamtheit der Messungen und nicht nur einen einzelnen Kennwert.
6. Technische Unterlagen
Die vollständigen Prüf- und Untersuchungsberichte werden nicht pauschal als Marketingunterlagen veröffentlicht.
Sie stehen insbesondere für
- Bauingenieure
- Sachverständige
- Planer
- größere Bauvorhaben
- technische Prüfungen
- Behörden
- wissenschaftliche bzw. gutachterliche Bewertungen
zur Verfügung.
Bei konkretem technischem Prüfbedarf können die entsprechenden Unterlagen bereitgestellt werden.
Verfügbare Dokumentation
Prüfstandsversuch – thermisches Verhalten verschiedener Wandaufbauten
[PDF des Prüfberichts]
ITC-Prüfprotokoll – PSC 250T BUILD
Technische Unterlage auf Anfrage.
Weitere Messprotokolle und Rohdaten
Auf Anfrage für konkrete technische Prüfungen.
Wie funktioniert unsere Energiespargarantie?
Wir garantieren, dass der dem gewählten Paket entsprechende U-Wert der behandelten Außenwand erreicht wird.
Auf Wunsch sichern wir dies durch eine dokumentierte U-Wert-Messung vor und / oder nach der Beschichtung ab. Die Messung ist optional zubuchbar.
Die U-Wert-Ermittlung erfolgt anhand dokumentierter Messungen am konkreten Bauteil. Je nach Messaufgabe werden Kontakt- und/oder thermografische Messverfahren eingesetzt. Die Messbedingungen, Messpunkte und Rohdaten werden dokumentiert.
Wir garantieren nur die Wirkung an der Wand, die mit entsprechenden Einsparungen korreliert – nicht das individuelle Heizverhalten des Nutzers oder Undichtigkeiten in der Gebäudehülle.
